Skip to main content
 

Das 39. Symposium Oeconomicum Münster

Wandel prägt unsere Gegenwart wie kaum ein anderes Phänomen. Er fordert uns heraus, eröffnet aber zugleich neue Wege. Unter dem Titel „Embracing Change – Wachstum mit Weitblick“ lädt das 39. Symposium Oeconomicum dazu ein, darüber nachzudenken, wie wir Veränderungen nicht nur erleben, sondern aktiv gestalten können. 

In einer Zeit, in der Entwicklungen immer schneller voranschreiten, wird bewusstes Handeln wichtiger denn je. Wachstum bedeutet heute mehr als bloßes Vorankommen. Es verlangt eine Haltung, die Chancen erkennt, aber auch Verantwortung übernimmt. Wie gelingt es uns, kurzfristige Impulse mit langfristigen Perspektiven zu verbinden? Echtes Wachstum entsteht dort, wo Offenheit auf Orientierung trifft und Innovation auf nachhaltiges Denken. 

Veränderungen anzunehmen, braucht Mut. Es erfordert die Bereitschaft, Gewohntes zu hinterfragen und neue Wege auszuprobieren. Doch nur wer sich bewegt, schafft Raum für Fortschritt. Mit Weitblick können wir Wandel nicht nur bewältigen, sondern sinnvoll lenken und für kommende Herausforderungen nutzen. 

Das Symposium lädt dazu ein, den Dialog über Veränderungen zu vertiefen und neue Ansätze zu diskutieren. Es eröffnet Raum für Fragen: Wie können wir Wandel aktiv steuern? Welche Kompetenzen brauchen wir dafür? Und wie entwickeln wir Visionen, die über den heutigen Tag hinausreichen? Lassen Sie uns gemeinsam den Blick nach vorn richten und die Zukunft verantwortungsvoll gestalten. 

 

Mehr über das SOM 2026

Im Rahmen unserer Hauptvorträge erwarten euch in diesem Jahr spannende Perspektiven auf unternehmerische Führung, Transformation und gesellschaftliche Entwicklungen.

Dominik de Daniel, CEO der Kühne Holding AG, gibt Einblicke in strategisches Management auf internationaler Ebene und zeigt, wie nachhaltiges Wachstum in einem zunehmend dynamischen wirtschaftlichen Umfeld gestaltet werden kann. Seine bisherige Laufbahn führte ihn unter anderem über Stationen bei der Deutschen Bank, der DIS AG, Adecco, IWG und SGS. Mit dieser langjährigen Erfahrung an der Schnittstelle von Finanzen, Strategie und operativer Führung steht er für einen klaren Blick auf Wandel, unternehmerische Verantwortung und zukunftsgerichtete Entscheidungen.  

Mit Martin Knobbe begrüßen wir zudem einen der profiliertesten Wirtschaftsjournalisten Deutschlands auf unserer Bühne. Als stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts bringt er eine journalistische Perspektive auf politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Umbrüche mit. Zuvor war er unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, den Stern und den SPIEGEL tätig, wo er zuletzt das Hauptstadtbüro leitete und als Politik Ressortleiter wirkte. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Henri Nannen Preis. In seinem Vortrag dürfen wir uns auf fundierte Einordnungen, präzise Analysen und einen differenzierten Blick auf die großen Fragen unserer Zeit freuen.  

Wir freuen uns darauf, mit euch gemeinsam neue Perspektiven zu entdecken, relevante Impulse mitzunehmen und in den Austausch mit hochkarätigen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Medien zu treten. Nutzt die Gelegenheit, spannende Denkanstöße zu gewinnen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und Teil eines Kongresses zu sein, der Veränderung nicht nur diskutiert, sondern aktiv mitgestaltet. 

Viel Spaß! 

 

SOM 2026 am 07. Mai im Münsteraner Schloss – hol Dir ab dem 14. April um 18 Uhr dein Ticket!
Bewirb dich noch bis zum 18. April um 18 Uhr  auf Workshops, Einzelgespräche & Walking Interviews sowie dem Business Lunch
Hol dir die passende App zum Kongress um stets über die nächsten Programmpunkte informiert zu sein, mit anderen Teilnehmern zu networken und einen Überblick über die Speaker und unsere Partner zu gewinnen
App StorePlay Store

Hauptreferent:innen

Dominik de Daniel

CEO von Kühne Holding AG

Dominik de Daniel trat 1993 im Rahmen einer Bankkaufmann-Ausbildung in die Deutsche Bank ein.

Anschließend war er bis 2020 in verschiedenen Funktionen bei der Deutschen Bank tätig und schloss sein Studium an der Bankakademie Freiburg in den Fächern Bank- und Betriebswirtschaft ab.

Dominik de Daniel wechselte danach zur DIS AG und wurde 2001 in den Vorstand berufen, wo er für Investor Relations, M&A und Strategisches Controlling verantwortlich war; 2002 wurde er CFO.

Im Jahr 2006 wurde Dominik de Daniel CFO der Adecco SA. Darüber hinaus war er Leiter des Geschäftsbereichs Global Solutions und leitete das globale Informationsmanagement sowie das Adecco-Fesco in China.

Von 2015 bis 2018 war er als CFO & COO bei IWG plc tätig, bevor er 2019 als Group CFO zu SGS S.A. wechselte. Seit dem 1. April 2024 ist Dominik de Daniel CEO der Kühne Holding AG

Dominik de Daniel

CEO von Kühne Holding AG

Martin Knobbe

Stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts

Martin Knobbe wurde 1972 in München geboren, studierte Geschichte, Politik, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und war freier Mitarbeiter der „Süddeutschen Zeitung“, bevor er eine Ausbildung an der Henri-Nannen-Journalistenschule absolvierte. Ab 2001 war er Redakteur beim „Stern“, zuletzt USA-Korrespondent in New York. Ab Februar 2015 war er Reporter beim SPIEGEL, ab Februar 2019 Leiter des SPIEGEL-Hauptstadtbüros und Politik-Ressortleiter. Er hat mehrere Journalistenpreise gewonnen, etwa 2020 den Henri-Nannen-Preis für die Enthüllung der Ibiza-Affäre. Er veröffentlichte mit Kollegen Bücher zur RAF und zur Corona-Pandemie. Seit 1. Dezember 2024 ist er stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts.

Martin Knobbe

Stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts

Themenkreise

DYNAMIK DER SPORTINDUSTRIE

Innovation, Investoren & Impact

Sport sorgt für Emotionen, volle Stadien und unzählige Social-Media-Highlights. Gleichzeitig entstehen ständig neue Trends – von innovativen Fitnessformaten und neuen Ligen bis hin zu digitalen Plattformen, auf denen Sport völlig neu erlebt wird. Jeder dieser Trends birgt erhebliches wirtschaftliches Potenzial: für Veranstalter, Marken, Städte, Athleten und Fans, die Sport zunehmend nicht nur als Wettbewerb, sondern auch als Erlebnis, Lifestyle und Investment begreifen. Wo neue Formate entstehen, entwickeln sich auch neue Karrieren, Geschäftsmodelle und komplexe Wertschöpfungsketten. 

Hinter den Bildern von Jubel und Medaillen steht eine hochprofessionelle und global vernetzte Sportindustrie, in der über Medienrechte, Reichweiten und Renditen entschieden wird. Neue Wettbewerbsformate, Finanzierungsmodelle und Vermarktungsstrategien verändern dabei grundlegend, wie Sport organisiert, konsumiert und weiterentwickelt wird. Gleichzeitig gehen mit Wachstum, Internationalisierung und Professionalisierung zentrale Herausforderungen einher: Fragen nach Fairness, Chancengleichheit und Zugang rücken ebenso in den Fokus wie Aspekte der Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Verantwortung. Jeder Trend muss sich daran messen lassen, ob er langfristig tragfähig ist oder lediglich ein kurzfristiger Hype bleibt. 

Im Themenkreis „Dynamik der Sportindustrie – Innovation, Investoren und Impact“ beim SOM greifen wir diese Entwicklungen gezielt auf und betrachten sie aus verschiedenen, miteinander verknüpften Perspektiven. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf den wirtschaftlichen Dynamiken des modernen Profisports. Themen wie Kommerzialisierung, globale Markenbildung, Medienpräsenz und die wachsende Bedeutung von Investoren zeigen, wie sehr sich der Sport zu einer internationalen Unterhaltungs- und Wirtschaftsbranche entwickelt hat. Dabei stellt sich auch die Frage, wie wirtschaftlicher Erfolg und sportliche Integrität in Einklang gebracht werden können. 

Darüber hinaus richten wir den Blick auf die strategischen und organisatorischen Herausforderungen innerhalb von Sportorganisationen. In einem zunehmend kompetitiven und globalisierten Umfeld gewinnen Themen wie Führung, Positionierung, Internationalisierung und langfristige Markenentwicklung an Bedeutung. Sportvereine und -organisationen agieren längst wie Unternehmen, die sich in einem dynamischen Markt behaupten müssen und gleichzeitig eine starke emotionale Bindung zu ihren Zielgruppen aufrechterhalten. 

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der fortschreitenden Professionalisierung des Sports insgesamt. Diese Entwicklung betrifft nicht nur den Spitzensport, sondern wirkt sich auf nahezu alle Ebenen aus – von strukturellen Veränderungen in Verbänden und Ligen bis hin zu neuen Trainingsmethoden, technologischen Innovationen und datengetriebenen Ansätzen. Dabei wird deutlich, dass Professionalisierung sowohl Chancen für Leistungssteigerung und Wachstum bietet als auch neue Anforderungen an Organisationen, Athleten und Nachwuchsförderung stellt. 

Ergänzend dazu beleuchten wir die gesellschaftliche und politische Dimension großer Sportprojekte und -ereignisse. Insbesondere Großveranstaltungen stehen im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Erwartungen, internationaler Sichtbarkeit und gesellschaftlicher Verantwortung. Fragen rund um Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Akzeptanz in der Bevölkerung und langfristige Nutzungskonzepte gewinnen zunehmend an Bedeutung und entscheiden darüber, wie erfolgreich solche Projekte über den eigentlichen Event hinaus sind. 

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Studierenden, Experten und Unternehmensvertretern kurzfristige Trends nicht nur zu identifizieren, sondern kritisch einzuordnen und daraus belastbare Perspektiven für den Sport der Zukunft abzuleiten. Dabei wollen wir dafür sensibilisieren, wirtschaftliches Potenzial, sportliche Integrität und gesellschaftliche Verantwortung nicht isoliert zu betrachten, sondern als zusammenhängende Aufgabe zu verstehen und aktiv zu gestalten. 

Referent:innen

Stefan Ludwig

Leiter der Sports Business Group bei Deloitte

Stefan Ludwig gehört zu den prägendsten Beratern im europäischen Sportbusiness und steht für die zunehmende Professionalisierung einer Branche im Wandel. Als Leiter der Sports Business Group bei Deloitte begleitet er seit vielen Jahren Vereine, Ligen, Investoren und Institutionen bei strategischen Entscheidungen – von Transformationen über Finanzierungsfragen bis hin zur Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen.

Vor seiner Zeit bei Deloitte war Ludwig fünf Jahre als Managing Director beim Deutschen Fußball-Bund tätig. In dieser Rolle sammelte er wertvolle operative Einblicke in die Strukturen und Herausforderungen eines der größten Sportverbände der Welt und gestaltete aktiv zentrale Entwicklungen im deutschen Fußball mit. Diese Erfahrung prägt bis heute seinen Blick auf die Branche und ermöglicht ihm, strategische Konzepte mit einem tiefen Verständnis für die Realität im Sport zu verbinden.

Sein Fokus liegt dabei auf der Verbindung von Sport und Kapital: Wie entwickeln sich Einnahmequellen? Welche Rolle spielen Investoren im modernen Sport? Und wie können Organisationen langfristig wettbewerbsfähig bleiben? Mit seiner internationalen Projekterfahrung und tiefen Marktkenntnis liefert Ludwig fundierte Einblicke in die wirtschaftlichen Mechanismen hinter der globalen Sportindustrie.

Stefan Ludwig

Carsten Cramer

Sprecher der Geschäftsführung bei Borussia Dortmund

Carsten Cramer gehört zu den prägendsten Persönlichkeiten im deutschen und europäischen Sportbusiness und steht exemplarisch für die erfolgreiche Verbindung von Tradition und moderner Markenführung. Als Sprecher der Geschäftsführung bei Borussia Dortmund verantwortet er seit vielen Jahren insbesondere die Bereiche Vertrieb, Marketing und Internationalisierung und hat die wirtschaftliche Entwicklung des Clubs maßgeblich mitgestaltet.

Sein Weg führte ihn über Stationen im internationalen Sportmarketing – unter anderem bei Sportfive, zu Borussia Dortmund, wo er seit 2010 eine zentrale Rolle einnimmt. In dieser Zeit hat er entscheidend dazu beigetragen, den Verein über die Grenzen Deutschlands hinaus als globale Marke zu positionieren und neue Märkte zu erschließen.

Cramer verbindet strategisches Denken mit einem tiefen Verständnis für die emotionale Kraft des Fußballs. Er zeigt, wie sich wirtschaftlicher Erfolg, Internationalisierung und die Identität eines Traditionsvereins in Einklang bringen lassen. Dabei beschäftigt er sich intensiv mit Fragen rund um die Zukunft des Profifußballs, neue Erlösmodelle sowie die Rolle von Clubs in einem zunehmend globalisierten und kommerzialisierten Umfeld.

Carsten Cramer

Jan Halter

Manager, Sports Business Group bei Deloitte

Jan Halter ist Teil der Sports Business Group bei Deloitte und berät nationale sowie internationale Akteure der Sportindustrie in strategischen und wirtschaftlichen Fragestellungen. In seiner täglichen Arbeit analysiert er Märkte, bewertet Geschäftsmodelle und entwickelt Lösungen für die Herausforderungen einer sich schnell wandelnden Branche.

Sein Schwerpunkt liegt insbesondere auf der Schnittstelle von Sport, Investoren und Wachstum. Dabei kombiniert er datenbasierte Analysen mit einem tiefen Verständnis für die Dynamik von Sportorganisationen. Halter steht für eine neue Generation von Beratern, die den Sport nicht nur als Wettbewerb, sondern als komplexes, globales Wirtschaftssystem denken.

Jan Halter

Jan Pommer

CEO des Deutschen Schwimmverbands

Jan Pommer steht für die Verbindung von strategischem Management und operativer Erfahrung im Profisport. Über viele Jahre hinweg prägte er als Geschäftsführer der Basketball Bundesliga die Entwicklung des deutschen Basketballs maßgeblich und trieb dessen Professionalisierung sowie wirtschaftliche Weiterentwicklung entscheidend voran.

In dieser Rolle verantwortete er unter anderem die strategische Ausrichtung der Liga, die Weiterentwicklung von Vermarktungsstrukturen sowie die Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Seine Arbeit war dabei stets geprägt von einem klaren Fokus auf nachhaltiges Wachstum und moderne Strukturen im Sport.

Heute bringt Pommer diese Erfahrung in seine Rolle als CEO des Deutschen Schwimmverbands ein. Dort steht er vor der Herausforderung, eine traditionsreiche Sportart in einem zunehmend kompetitiven und globalen Umfeld neu zu positionieren. Mit seinem Blick für Governance, Vermarktung und strukturelle Weiterentwicklung setzt er wichtige Impulse für die Zukunft des Leistungssports – insbesondere auch im Kontext internationaler Großereignisse wie den Olympischen Spielen.

Jan Pommer

FAMILIENUNTERNEHMEN

Zwischen Tradition und Transformation – wie Familienunternehmen Zukunft gestalten 

Familienunternehmen prägen unsere Wirtschaft wie kaum eine andere Unternehmensform, oft im Verborgenen und doch mit enormer Wirkung. Sie stehen für Kontinuität, langfristiges Denken und eine enge Verbindung zwischen unternehmerischem Handeln und gesellschaftlicher Verantwortung. Gleichzeitig sehen sie sich mit tiefgreifenden Veränderungen konfrontiert. Globalisierung, Digitalisierung und ein wachsender Wettbewerbsdruck stellen auch etablierte Strukturen zunehmend infrage. 

Gerade in Deutschland bilden Familienunternehmen das Rückgrat der Wirtschaft. Sie sichern Arbeitsplätze, treiben Innovationen voran und sind nicht selten Weltmarktführer in ihren Nischen. Doch ihre Stärke liegt nicht nur in wirtschaftlichen Kennzahlen, sondern auch in ihrer besonderen Unternehmenskultur. Entscheidungen werden oft über Generationen hinweg gedacht, Werte spielen eine zentrale Rolle und die Bindung an Mitarbeitende und Standorte ist besonders ausgeprägt. 

Gleichzeitig stehen viele dieser Unternehmen vor entscheidenden Wendepunkten. Die Frage, wie Tradition bewahrt und gleichzeitig Raum für Erneuerung geschaffen werden kann, wird immer drängender. Innovation entsteht dabei häufig nicht trotz, sondern gerade aus der eigenen Geschichte heraus. Doch wie gelingt es, bewährte Strukturen weiterzuentwickeln, ohne die eigene Identität zu verlieren? 

Ein zentrales Thema ist zudem der Generationenwechsel. Wenn Verantwortung von einer Generation an die nächste übergeht, treffen unterschiedliche Perspektiven, Erwartungen und Führungsstile aufeinander. Dieser Übergang entscheidet maßgeblich darüber, wie zukunftsfähig ein Familienunternehmen bleibt, sowohl wirtschaftlich als auch kulturell. 

In unserem Themenkreis wollen wir genau diese Spannungsfelder beleuchten. Die ökonomische und gesellschaftliche Bedeutung von Familienunternehmen, ihre Innovationskraft, ihre Werteorientierung und die Herausforderungen der Nachfolge stehen dabei im Mittelpunkt. Gleichzeitig werfen wir auch einen Blick über Deutschland hinaus und fragen, was sich aus internationalen Perspektiven lernen lässt. 

Uns interessiert vor allem, wie Familienunternehmen ihre besondere Stärke bewahren und gleichzeitig den Wandel aktiv gestalten können. Wie gelingt es, Verantwortung, Innovation und wirtschaftlichen Erfolg miteinander zu verbinden? Und welche Rolle werden Familienunternehmen in der Wirtschaft von morgen spielen? 

Wir freuen uns auf spannende Einblicke, persönliche Erfahrungen und eine offene Diskussion darüber, wie Familienunternehmen auch in Zukunft prägend für unsere Gesellschaft bleiben können. 

Referent:innen

Dr. Ansgar Buschmann

Geschäftsführender Gesellschafter

Gründer, Unternehmer, Nachfolger, Dozent, Ehrenamtler, Familienmensch – Dr. Ansgar Buschmann vereint diverse Aufgaben in seinem Alltag. Bevor er in 6. Generation das Familienunternehmen Buschmann aus Münster, übernommen hat, begleitete er mehrere Unternehmensgründungen als Berater, Investor oder Co-Founder; immer aus der Motivation heraus Geschäftsmodelle zu entwickeln, die im Zweifel bis in die nächste Generation tragen. Entsprechend forschte er auch u.a. an der Uni Münster zur Geschäftsmodellentwicklung und gibt dieses Wissen noch immer gerne als Speaker und Dozent weiter. Als Sprecher der Initiative Starke Innenstadt setzt er sich zudem dafür ein, dass auch Münster für jeden langfristig eine Stadt mit hoher Attraktivität und Aufenthaltsqualität ist.

Dr. Ansgar Buschmann

Prof. Dr. Andreas Pinkwart

Innovations- und Technologiemanagment Prof / ehemals Minister für Wirtschaft von NRW

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Jg. 1960, ist Inhaber der Professur für Innovations- und Technologie-management der Technischen Universität Dresden. Nach dem Studium der Volks- und Betriebs-wirtschaftslehre an den Universitäten Münster und Bonn war er u.a. als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Mittelstandsforschung in Bonn tätig und wurde 1991 an der Universität Bonn zum Thema Chaos und Unternehmenskrise mit summa cum laude promoviert. Es folgten 1994 und 1997 Rufe auf Professuren in Düsseldorf und Siegen. 2003 erfolgte die Feststellung der Habilitationsgleichwertigkeit seiner Forschungsleistungen durch die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Siegen. Pinkwart war 2011 Senior Research Fellow am American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) der Johns Hopkins University Washington D.C. (USA).

Im Frühjahr 2011 übernahm er die Nachfolge des Rektors an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Gleichzeitig folgte er dem Ruf auf den Lehrstuhl für Innovationsmanagement und Entrepreneurship der HHL. Im Jahre 2022 folgte die Wiederberufung auf den neuen Lehrstuhl an der Universität Siegen für Digitales Entrepreneurship und Innovationsmanagement. Mit Wirkung zum März 2023 wurde er auf die Professur für Innovations- und Technologiemanagement an der wirtschafts-wissenschaftlichen Fakultät der Technischen Universität Dresden berufen und zum Direktor des neuen Exzellenzcenters für Innovation, Transfer und Entrepreneurship TUD|excite bestellt. Pinkwart war Wissenschaftsminister (2005-2010), Innovationsminister (2005-2010 und 2017-2022), Wirtschafts-, Digital- und Energieminister (2017-2022) sowie von 2005 bis 2010 stv. Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen.

Er zeichnet für das erste Hochschulfreiheitsgesetz in Deutschland verantwortlich und verfügt über langjährige Erfahrungen der Mitwirkung in nationalen Wissenschaftsinstitutionen, wie der Hochschul-rektorenkonferenz, dem DAAD, dem Wissenschaftsrat, der Kultusministerkonferenz und der Gemein-samen Wissenschaftskonferenz und in Gremien außeruniversitärer Forschungseinrichtungen. Er war Mandatsträger im Deutschen Bundestag (2002-2005), Mitglied im Bundesrat (2005-2010 und 2017-2022) und dem nordrhein-westfälischen Landtag NRW (2010 und 2022). Andreas Pinkwart verfügt über vielfältige Erfahrungen als Aufsichts- und Verwaltungsratsmitglied in börsennotierten Unternehmen, öffentlichen Banken und Unternehmensstiftungen. Er wurde u.a. mit dem German Startup Award, dem Deutschen Elite Mittelstandspreis und dem „Innovation in Academia Award for Science and Business“ der britischen University of Kent ausgezeichnet.

Prof. Dr. Andreas Pinkwart

Tim Oberlies

Head of M&A and Corporate Strategy

Tim Oberlies ist Head of M&A and Corporate Strategy bei der Hübner Group, einem
familiengeführten Unternehmen mit Sitz in Nordhessen. Unter dem Claim „United by
Passion“ vereint die Hübner Group Expertise in den Bereichen Transportation und
Photonics.
Zuvor war Tim Oberlies bei der Viessmann Generations Group (VGG) tätig. Dort
verantwortete er die Venture- und Startup-Vehicle sowie Teile der Nachhaltigkeitsstrategie
und Impact Investments. Die VGG verfolgt dabei den klaren Purpose „We create living
spaces for generations to come“.
Darüber hinaus baute er mit Next Mobility Labs einen Company Builder für nachhaltige
Geschäftsmodelle im Mobilitätssektor auf. In seiner Zeit bei PwC begleitete er zudem
zahlreiche Transformationsprojekte in Familienunternehmen.
Bereits während seines Studiums gründete er mehrere Unternehmen, darunter Network
Waldeck-Frankenberg, clara&fränk und Dreiraum Coworking. Diese begleitet er teilweise bis
heute in Rollen als Advisor oder Geschäftsführer.

Tim Oberlies

INDUSTRIESTANDORT DEUTSCHLAND 

Wettbewerbfähigkeit neu Denken 

Hohe Energiepreise, geopolitische Spannungen und der schnelle technologische Wandel stellen das deutsche Industriemodell vor große Herausforderungen. Jahrzehntelang waren Maschinenbau, Automobilindustrie und Chemie tragende Säulen des deutschen Wohlstands. Sie standen für Innovationskraft, Exportstärke und sichere Arbeitsplätze. Doch heute stellt sich eine entscheidende Frage: Kann Deutschland seine Rolle als führender Industriestandort behaupten? Und wie müssen sich Unternehmen verändern, um auch morgen noch erfolgreich zu sein? 

 Um diesen Wandel zu verstehen, müssen wir die Perspektive erweitern. Es reicht nicht, nur auf einzelne Unternehmen oder Branchen zu schauen. Vielmehr geht es darum, die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ebenso in den Blick zu nehmen wie die konkrete betriebliche Praxis. Welche politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen sind notwendig, damit Unternehmen weiterhin in Deutschland investieren und hier Innovationen vorantreiben? Welche Rolle spielen Steuerpolitik, Digitalisierung, globale Märkte und technologische Entwicklungen für die Zukunft des Standorts? 

Gleichzeitig wird deutlich, dass Strategie allein nicht ausreicht. Die Zukunftsfähigkeit des Standorts entscheidet sich dort, wo industrielle Tradition auf technologische Erneuerung trifft. Wir wollen beleuchten, wie Unternehmen ihre Prozesse modernisieren, Strukturen weiterentwickeln und neue digitale Lösungen gezielt einsetzen können, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei geht es nicht nur um große Konzerne, sondern auch um den Mittelstand, der den Industriestandort Deutschland seit Jahrzehnten prägt und nun vor der Aufgabe steht, Wandel aktiv zu gestalten. 

In unserem Themenkreis laden wir euch deshalb ein, die Zukunft der deutschen Industrie gemeinsam zu diskutieren. Wir verbinden wirtschaftspolitische Einordnung mit strategischen Perspektiven und praxisnahen Einblicken in unternehmerische Transformation. Gemeinsam wollen wir Antworten darauf finden, wie Deutschland als Hochtechnologiestandort Wertschöpfung, qualifizierte Beschäftigung und Innovation langfristig sichern kann. 

Wir freuen uns auf euch! 

Referent:innen

Frederik Neuhaus

clockin Co-Founder & CEO

Frederik Neuhaus hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Digitalisierung im deutschen Mittelstand nicht nur greifbar, sondern zum echten Wettbewerbsvorteil zu machen. Mit der Gründung von clockin schuf er eine Plattform, die bereits mehr als 8.000 Kunden dabei unterstützt, veraltete Strukturen hinter sich zu lassen und durch den gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) neue Potenziale in der Arbeitswelt zu erschließen.

Sein Fundament für innovative Geschäftsmodelle legte er unter anderem im Silicon Valley: An der UC Berkeley studierte er Global Business Management und brachte den „Spirit of Innovation“ direkt zurück in die Heimat. Heute gilt Frederik als Experte für die digitale Transformation und setzt sich leidenschaftlich dafür ein, dass KMU die Möglichkeiten moderner Technologien für ihren langfristigen Erfolg nutzen.

Frederik Neuhaus

Björn Sass

McKinsey & Co. Chief Economist for Germany

Björn Saß behält für McKinsey und seine Klienten das wirtschaftliche Umfeld im Blick, von den langfristigen Dynamiken bis hin zu den tagesaktuellen Ereignissen und ihren Implikationen. Für Klienten im Inland stehen dabei vor allem die regionalen oder globalen Entwicklungen im Fokus – sei es in den internationalen Verflechtungen, geopolitischen Ereignissen oder technologischen Innovationen. Gerade internationale Investoren hingegen interessieren sich besonders für die Chancen und Risiken, die sich vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen in Deutschland in spezifischen Marktnischen ergeben. Die Vielfalt der Themen, Klienten und Diskussionspartner hat dabei in den letzten 15 Jahren stets für Abwechslung gesorgt.“

Björn Sass

Tobias Hentze

Leiter Themencluster Staat, Steuern, Soziale Sicherung beim Institut der deutschen Wirtschaft

Tobias Hentze beschäftigt sich als Ökonom vor allem mit Fragen von Steuern und öffentlichen Finanzen. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre arbeitete er zunächst mehrere Jahre in der internationalen Steuerberatung bei KPMG. 2013 folgte dann seine Promotion an der Universität Duisburg-Essen. Seit 2014 forscht er am Institut der deutschen Wirtschaft. Heute leitet er dort das Themencluster „Staat, Steuern und Soziale Sicherung“. Zudem ist er als Dozent für Mikroökonomie an der TH Köln tätig.

Tobias Hentze

Luxusbrands

Zwischen Tradition und Transformation

Luxusmarken verkörpern Exzellenz, Handwerkskunst und einen exklusiven Lebensstil. Sie üben eine ungebrochene Faszination aus. Doch wie entsteht eine solche Marke? Der Aufbau und die Etablierung einer Luxusmarke sind ein komplexer Prozess, der weit über das Produkt hinausgeht. Es geht um die Schaffung einer besonderen Aura und einer begehrlichen Identität.

Starke Marktstrategien und ein präzises Marketing sind entscheidend, um sich in diesem exklusiven Segment zu positionieren. Doch die Luxusindustrie selbst befindet sich im Wandel. Nach Jahren starken Wachstums sieht sich die Branche nun mit einer nachlassenden Dynamik auf ein bis drei Prozent Wachstum bis 2027 konfrontiert. Negative Trends wie Konsumzurückhaltung und politische Unsicherheiten treffen den Sektor. Während der Schlüsselmarkt China stagniert, entwickeln sich die USA zum Wachstumsmotor. Gleichzeitig fordern neue Konsumentenerwartungen und das wachsende Segment der Kreislaufwirtschaft traditionelle Geschäftsmodelle heraus. Unser Themenkreis widmet sich den Strategien hinter dem Phänomen Luxus. Er stellt zentrale Fragen: Was definiert Luxus im Kern und warum ist diese Wahrnehmung so individuell? Wie baut man eine Luxusmarke eigentlich aus dem Nichts auf? Genauso relevant ist die Auseinandersetzung mit den psychologischen Mechanismen, durch die raffinierte Marktstrategien das Begehren nach diesen exklusiven Produkten wecken.

Unser Tag beginnt mit einer Analyse der globalen Zukunftsaussichten der Luxusindustrie. Im Anschluss beleuchten wir in einem interaktiven LiveInterview die Gründung und Etablierung einer Luxusmarke – von der Positionierung über das Storytelling bis hin zur globalen Expansion. Darüber hinaus beleuchten wir die psychologischen Mechanismen der Marktstrategien und analysieren, wie Konsumenten zur Kaufentscheidung im Hochpreissegment bewegt werden. Den Tag schließen wir mit einer Podiumsdiskussion ab, bei der alle Referenten die strategischen Zukunftsthemen der Branche sowie die Fragen des Publikums in den Fokus rücken. Wir freuen uns darauf, mit euch einen Tag voller Impulse zwischen Tradition und Transformation zu erleben.

Referent:innen

Tim Wansing

Senior Consultant at McKinsey & Company

Tim Wansing ist als Senior Consultant im Münchner Büro der
internationalen Strategieberatung McKinsey & Company mit
Schwerpunkt auf der Konsumgüterindustrie sowie datenbasierten
Analysen tätig. In seiner Arbeit beschäftigt er sich insbesondere mit
der Auswertung und Interpretation von Daten zur Unterstützung
strategischer und operativer Entscheidungen.
Er arbeitet an der Schnittstelle von klassischer
Unternehmensberatung und Analytics. Dabei liegt sein Fokus auf
der Anwendung quantitativer Ansätze in unterschiedlichen
Kontexten der Konsumgüterbranche, etwa in den Bereichen
Vertrieb, Marketing und Preisgestaltung. Ein weiterer Schwerpunkt
seiner Tätigkeit liegt im Bereich der Luxusgüterindustrie, die als
Teil der Konsumgüterbranche besondere Anforderungen an
Markenführung, Kundensegmentierung und datenbasierte
Entscheidungsfindung stellt.
Sein Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre schloss er 2019
in Münster ab. Im Masterstudium hat er sich anschließend auf den
Bereich Business Analytics spezialisiert und an der ESADE in
Barcelona studiert. Dort vertiefte er insbesondere Methoden der
Datenanalyse sowie deren praktische Anwendung im
Unternehmenskontext.
Tim Wansing

Simone Bruns

Gründerin und Geschäftsführerin vom Modelabel Simone Bruns

Simone Bruns berufliche Laufbahn ist seit vielen
Jahren eng mit Kunst und Ästhetik verbunden. Schon
früh entwickelte sie ein ausgeprägtes Interesse an
künstlerischen Ausdrucksformen, insbesondere an der
Fotografie, in der sie zunächst tätig war. Darüber
hinaus hat sie Kunstausstellungen organisiert und
dabei wertvolle Erfahrungen im kuratorischen und
kreativen Bereich gesammelt.
Im Jahr 2015 gründete sie ihre eigene Marke „Simone
Bruns“ mit dem Ziel, hochwertige Produkte aus
Kaschmir und Seide anzubieten. Ein zentraler
Bestandteil ihres Unternehmens ist die enge und
langjährige Zusammenarbeit mit einem Produzenten
in Nepal, die bis heute besteht. Diese Partnerschaft
basiert nicht nur auf Qualität, sondern auch auf
Vertrauen, Nachhaltigkeit und fairen
Arbeitsbedingungen. Sie besucht den Produzenten
regelmäßig vor Ort, um die Einhaltung nachhaltiger
Produktionsprozesse sicherzustellen und sich für eine
faire Bezahlung der Mitarbeitenden einzusetzen.Ihr
Sortiment umfasst vor allem Kaschmirpullover,
Kaschmirtücher sowie Seidentunikas und
Seidenkleider. Heute beliefert sie internationale
Kunden und Geschäfte, insbesondere in den USA,
und arbeitet zudem mit Kreuzfahrtschiffen aus dem
LVMH-Konzern zusammen.
Simone Bruns

VENTURE CAPITAL

Demokratisierung privater Märkte

Die Finanzwelt befindet sich im Wandel. Angesichts niedriger Zinsen und der Suche nach höheren Renditen rücken Private Markets, insbesondere Private Equity und Venture Capital, zunehmend in den Fokus. Lange Zeit waren diese Märkte institutionellen Investoren und vermögenden Privatpersonen vorbehalten. Doch technologischer Fortschritt und innovative Anlageplattformen stellen diese Exklusivität zunehmend infrage. In unserem Themenkreis werfen wir einen Blick hinter die Kulissen: Wie verändern neue Technologien und Akteure die Spielregeln in diesem bisher abgeschlossenen Bereich? Und ist die Zeit reif für eine breitere Öffnung dieser Anlageklasse? Dabei betrachten wir sowohl die Chancen als auch die strukturellen Herausforderungen dieser Entwicklung. Unser roter Faden führt durch die zentralen Spannungsfelder der Debatte. Wir beginnen mit Max Linden, dem Gründer von lemon markets, und einer fundierten Einführung in die Welt des Venture Capitals. Er zeigt uns, welche Rolle diese Form der Finanzierung für die Innovationskraft von Start-ups spielt. Gleichzeitig beleuchten wir mit Roland Geeraedts, dem CFO des Visionaries Club, die Perspektive professioneller Investoren und die Anforderungen, die mit Investitionen in riskante, illiquide Märkte verbunden sind. Im Zentrum steht die Frage nach dem Zugang: Kapital entscheidet häufig über Unternehmerischen Erfolg, bleibt jedoch bislang wenigen vorbehalten. Mit Robin Binder, dem Gründer von NAO, diskutieren wir Ansätze, die diese Barrieren aufbrechen wollen. Diesen stellen wir durch Jörg Landsch, Head of Central Corporate Venture Capital bei der Deutschen Bank, die Sicht der etablierten Finanzindustrie gegenüber. Dabei untersuchen wir, wie Großbanken Venture Capital als strategisches Instrument nutzen und wie die Zusammenarbeit zwischen Start-ups und Institutionen in der Praxis wertstiftend umgesetzt wird. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Diskussionsrunde unter der Leitung von Hannah Schwär, Redakteurin beim manager magazin, in der wir die unterschiedlichen Perspektiven zusammenführen. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie eine verantwortungsvolle Demokratisierung der Private Markets gestaltet werden kann und welche Rolle Regulierung, Markteffizienz und Investorenschutz in diesem Kontext spielen.

Wir freuen uns auf spannende Impulse und eine kontroverse Diskussion mit Euch!

Referent:innen

Joerg Landsch

Deutsche Bank AG Head Central Corporate Venture Capital

Joerg Landsch leitet als Head of Central Corporate Venture Capital die globalen zentralen EnterpriseTech Investments der Deutschen Bank AG in Wachstumsunternehmen. Mit Büros in Berlin und New York vertritt er dabei transatlantische Interessen und bringt eine starke institutionelle Perspektive auf unser Panel.
Nach 25 Jahren im Kapitalmarktgeschäft davon elf Jahren in London und New York kennt er die Schnittstelle zwischen der etablierten Finanzwelt und dem Start-up-Ökosystem aus eigener Praxis. Neben seiner Tätigkeit für die Bank hält er mehrere Vorstandspositionen in jungen Tech-Unternehmen und engagiert sich im Vorstand des Bundesverbands Private Equity & Venture Capital (BVK) aktiv für den Venture-Capital-Standort Deutschland.
Auf dem SOM liefert er den fundierten Reality-Check zur Öffnung der privaten Märkte. Er zeigt praxisnah, wie Großbanken Venture Capital nutzen und beleuchtet klar, vor welchen regulatorischen Hürden und strukturellen Herausforderungen diese Anlageklasse bei einem breiteren Marktzugang steht.
Joerg Landsch

Roland Geeraedts

Visionaries Club CFO

Als Chief Financial Officer und Managing Director beim Visionaries Club verantwortet Roland Geeraedts einen der profiliertesten europäischen Venture-Capital-Fonds mit rund 600 Millionen Euro Volumen. Für das SOM kehrt der Alumnus nun in seine Heimatstadt Münster zurück.
Vor seiner aktuellen Rolle sammelte er internationale Erfahrung in San Francisco, unter anderem bei EY und dem US-Wachstumsfonds 7 Global Capital. Besonders relevant für unser Panel ist zudem seine langjährige Tätigkeit beim FinTech Moonfare, zuletzt als VP Finance & Operations. Dort arbeitete er gezielt daran, exklusive Anlageklassen wie Private Equity auch für Privatanleger zugänglich zu machen.
Mit dieser Expertise aus traditionellem VC-Geschäft und digitalen Plattformlösungen ordnet er bei uns praxisnah ein, wie moderne Kapitalallokation funktioniert und welche Hürden und Herausforderungen entstehen, wenn Exklusivität auf breite Zugänglichkeit trifft.
Roland Geeraedts

Hannah Schwär

Manager Magazin Redakteurin

Hannah Schwär berichtet für das Manager Magazin über die deutsche Tech Szene mit
besonderem Blick auf die Transformation der Finanzwelt. Die Wirtschaftsjournalistin wurde vom
medium magazin als eines der „Top 30 bis 30“ Talente ausgezeichnet und ist vielen als Host des
„Finance Forward“ Podcasts bekannt. Zuvor schrieb sie unter anderem für Capital und Business
Insider.
Als Alumna der Universität Münster kehrt sie nun zum Symposium Oeconomicum zurück, an
einen Ort, der sie schon im Studium geprägt hat und den sie als Kennerin der Gründerszene bis
heute aufmerksam verfolgt. In ihrer Arbeit verbindet sie gründliche Marktanalysen mit der
Fähigkeit, komplexe Entwicklungen kritisch zu prüfen und verständlich einzuordnen.
Mit dieser unabhängigen Perspektive übernimmt Hannah Schwär die Moderation unserer
Podiumsdiskussion. Sie führt durch die vielschichtigen Fragen der „Demokratisierung“ privater
Märkte, arbeitet die entscheidenden Punkte rund um neue Anlageplattformen heraus, hakt nach
und sorgt der Einbindung des Publikums für eine lebendige, klare und ehrliche Debatte.
Hannah Schwär

Max Linden

lemon.markets Founder, CEO

Founder & CEO, lemon markets Max Linden leitet als Founder und CEO das Berliner FinTech lemon markets, das sich auf Brokerage- und Handelsinfrastruktur via API spezialisiert hat. Nach seinem Studium an der Universität Münster gründete er das Unternehmen, um den Zugang zu den Kapitalmärkten grundlegend neu zu denken. lemon.markets liefert die Basis für andere: Banken, FinTechs oder Versicherungen nutzen die Technologie von lemon markets, um ihren Kunden das Anlegen am Kapitalmarkt wie bei TradeRepublic zu ermöglichen. Nach anfänglicher Finanzierung durch Venture Capital hat sich das Team 2025 mit der Übernahme durch die dwpbank fest im europäischen FinTech-Ökosystem etabliert. Max Linden bringt eine fundierte Perspektive auf die Verbindung von Kapitalmarkt Infrastruktur und Venture Capital mit und zeigt auf, wie moderne Plattformen den Markt von Grund auf verändern.
Max Linden

Robin Binder

NAO Founder, CEO

Robin Binder ist der Kopf hinter NAO, einer Berliner Investmentplattform, die den Zugang zu alternativen Anlageklassen wie Private Equity, Venture Capital und Infrastruktur einer breiteren Zielgruppe ermöglicht. Bevor er NAO gründete, war er in einem Single Family Office für die Kapitalallokation über verschiedene Anlageklassen hinweg zuständig.
Diese Erfahrung aus der Welt der Großanleger prägt seinen Ansatz, exklusive Investmentmöglichkeiten durch eine digitale Lösung zugänglich zu machen. NAO steht für eine neue Generation von Finanzunternehmen, die Barrieren abbauen und moderne Produktansätze verfolgen. Robin Binder beleuchtet die Dynamik zwischen Regulierung und Investorenschutz und gibt einen Ausblick darauf, wie Privatanleger künftig eine aktivere Rolle abseits des Kapitalmarkts einnehmen können.
Robin Binder

CHANGE MANAGEMENT UND LEADERSHIP

Wenn Veränderung zur Konstante wird

Die moderne Wirtschaftswelt ist von konstantem Wandel geprägt. Neue Technologien, sich verschiebende Märkte und globale Krisen fordern Organisationen zur ständigen Anpassung. Wandel ist längst kein abgeschlossenes Projekt mehr, sondern ein dauerhafter Zustand, der die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen entscheidend beeinflusst. Veränderungsfähigkeit wird damit zu einer zentralen Kompetenz, die über Fortschritt oder Stagnation entscheidet. 

Dabei reicht es nicht, nur Strukturen und Prozesse anzupassen. Change Management ist ebenso ein tiefgreifender Eingriff in Gewohnheiten und psychologische Muster der Mitarbeitenden. Unsicherheiten, Widerstände und unterschiedliche Persönlichkeiten beeinflussen maßgeblich, wie Veränderung erlebt und angenommen wird. Umso wichtiger ist es, Wandel transparent zu kommunizieren, Betroffene aktiv einzubeziehen und Orientierung zu schaffen. Führungskräfte tragen dabei eine besondere Verantwortung, die den Rahmen für eine erfolgreiche Transformation setzt und deren Gelingen maßgeblich beeinflusst. Erfolgreiches Change Management verbindet daher strukturelles Methodenwissen mit psychologischem Verständnis. 

Den Tag eröffnen wir mit einer Keynote von Maik Neumann. Mit einem psychologischen Blick auf Veränderungsprozesse geht er der Frage nach, warum manche Menschen Veränderungen leichter begegnen als andere und was jeder tun kann, um die eigene Veränderungskompetenz gezielt zu stärken. Dabei eröffnet er eine Perspektive von der Individualpsychologie zur Organisationspraxis und zeigt, dass erfolgreiche Change-Methoden im Kern angewandte Psychologie sind. 

Anschließend gibt uns Danica Puhlmann einen Einblick in die konzeptionellen Grundlagen des Change Managements. Von der Frage, was Change Management bedeutet und warum es heute unverzichtbar ist, über typische Widerstände und Erfolgsfaktoren bis hin zur Rolle von Kommunikation, Transparenz und Partizipation. Dabei wird deutlich, dass ohne eine bewusste Führungskultur ein nachhaltiger Wandel kaum denkbar ist. 

Am Nachmittag werfen wir gemeinsam mit Nataliya Loseva einen Blick in die Unternehmenspraxis. Am Beispiel des Verkaufs der Coatings-Sparte von BASF zeigt sie, wie ein realer Transformationsprozess aussieht. Sie schildert den eingesetzten Change-Management-Ansatz, die spezifischen Maßnahmen in den einzelnen Phasen sowie die Rolle der Führungskräfte.  

Den Abschluss des Themenkreises gestaltet Dr. Selina Stracke mit einem Impuls zur persönlichen Haltung im Wandel. Veränderung ist notwendig, doch wie wir ihr begegnen, ist unsere Wahl. Sie zeigt, wie Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung in Veränderungsprozessen tragen, warum Regeneration Voraussetzung für nachhaltige Leistung ist und weshalb Change einen erkennbaren Sinn braucht. Ihr Appell: Veränderung nicht nur als etwas Äußeres zu betrachten, sondern als etwas, das man aktiv mitgestalten und bewusst führen kann. 

Veränderung ist nicht nur eine Herausforderung, sondern eine Chance für persönliches Wachstum, wirksame Führung und zukunftsfähige Organisationen. Unser Themenkreis zeigt, wie wir Wandel bewusst gestalten und Zukunft aktiv formen können. 

Wir freuen uns auf euch!! 

Referent:innen

Nataliya Loseva

Leitet das globale Center of Expertise Change & Transformation bei der BASF Coatings GmbH

Nataliya Loseva leitet das globale Center of Expertise Change & Transformation bei der BASF
Coatings GmbH, einem der weltweit führenden Anbieter von Oberflächenlösungen mit rund 10.000
Mitarbeitenden.
Mit ihrem international aufgestellten Team belgeitet Sie Fachbereiche, Führungskräfte und Teams in
globalen, regionalen und lokalen Veränderungsprojekten.
In den letzten zehn Jahren hat Nataliya Loseva bei der BASF Coatings in verschiedenen HRFunktionen umfassende Erfahrungen gesammelt.
Sie hat Psychologie mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie studiert und
verbindet damit fachliche Expertise mit pragmatischer Umsetzungskompetenz in
Veränderungsprozessen.
Ihr Vortrag bietet praxisnahe Einblicke in die Begleitung von Veränderungsvorhaben in globalen
Organisationen und zeigt, wie systematische Change-Ansätze Mitarbeitende und Führungskräfte
durch komplexe Transformationsphasen unterstützen können.

Nataliya Loseva

Dr. Selina Stracke

Selbstständig

Dr. Selina Stracke ist promovierte Organisationspsychologin, Leadership & Performance Coach
sowie Expertin für Führungskräfteentwicklung. Nach ihrem Psychologiestudium an der Leuphana
Universität Lüneburg und der Universität Amsterdam promovierte sie an der Technischen
Universität München zu den Themen Teamzusammenarbeit und Leadership in der neuen
Arbeitswelt. Ihre Forschungsergebnisse präsentierte sie auf internationalen Konferenzen, u.a. in
Vancouver, Seattle und Lissabon.
Als Beraterin bei der Boston Consulting Group begleitete sie Transformationsprojekte in den
Bereichen Kulturveränderung, agile Transformation und Organisationsdesign. Heute gestaltet
Selina Stracke an der Technischen Universität München die evidenzbasierte
Führungskräfteentwicklung für Professorinnen und Professoren sowie die MBA-Programme der
TUM. Darüber hinaus unterstützt sie als selbstständige Coach neue Führungskräfte dabei,
mithilfe von Selbstreflexion und evidenzbasierten Führungstheorien ein Arbeitsumfeld zu
schaffen, in dem Menschen motiviert zusammenarbeiten und ihr volles Leistungspotenzial
entfalten können.

Dr. Selina Stracke

Maik Neumann

Selbstständig - Pitstop Consulting

Maik Neumann ist Diplom-Psychologe und Betriebswirt (LMU München). Er ist überzeugt, dass Veränderung nicht durch eine Entscheidung in der Chefetage gelingt, sondern durch das, was Menschen täglich umgibt: die Erwartungen ihrer Führungskräfte, die unausgesprochenen Regeln des Teams, der Druck von Shareholdern, Stakeholdern, dem eigenen Kopf.

Seit über 15 Jahren begleitet er Organisationen und Menschen in komplexen Transformationen, als Berater bei PwC und Deloitte, als Führungskraft im Automobil- und Energiesektor und heute als Gründer von Pitstop Consulting. Sein Ansatz ist pragmatisch und systematisch: Erwartungen sichtbar machen, sie konsequent erfüllen und so das Vertrauen aufbauen, das echten Wandel erst möglich macht. In Keynotes, Workshops und als Podcaster schafft er Räume, in denen genau das gemeinsam passiert.

Maik Neumann

Danica Puhlmann

Horvath Principal Strategy & Transformation I Head of Digital Change

Danica Puhlmann ist Principal im Bereich Strategy & Transformation, People & Change bei Horváth. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Begleitung komplexer Transformationsvorhaben – von digitalen Modernisierungsprogrammen bis hin zu KI‑gestützten Veränderungsprozessen. Sie verbindet tiefes Fachwissen in organisationaler Transformation mit langjähriger Erfahrung in Führungskräfteaktivierung, Stakeholder‑Management und strategischer Kommunikation.

In ihrer Rolle unterstützt sie Unternehmen und öffentliche Institutionen dabei, Veränderungen wirksam zu gestalten, Akzeptanz aufzubauen und nachhaltige Verhaltensänderungen zu verankern. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Frage, wie Leadership, Kultur und klar strukturierte Veränderungsarchitekturen den Erfolg technologischer Innovationen bestimmen.

Vor ihrem Wechsel zu Horváth leitete sie verschiedene Transformations‑ und Führungsinitiativen in Managementfunktionen bei Vorwerk. Danica Puhlmann studierte Betriebswirtschaftslehre an der Heinrich‑Heine‑Universität Düsseldorf und verfügt über mehrere Qualifikationen im Bereich Coaching und systemische Beratung.

Danica Puhlmann

CHECK24

KI in Aktion: Wie Künstliche Intelligenz die Hotelsuche revolutioniert

Der Workshop zeigt praxisnah, wie Künstliche Intelligenz die Hotelsuche verändert – von personalisierten Empfehlungen bis hin zu intelligenten Such- und Vergleichsfunktionen. Dabei analysieren die Teilnehmenden, wie Nutzer entlang der Customer Journey mit der Hotelsuche interagieren und welche Anforderungen dabei entstehen.

Aufbauend darauf lernen sie, wie KI-Systeme Nutzer bei der Suche und Auswahl von Hotels unterstützen können – etwa durch strukturierte Aufbereitung von Informationen, sinnvolle Vorauswahl oder klare Empfehlungen. Im praktischen Teil entwickeln die Teilnehmenden selbst einen KI-gestützten Empfehlungs-Bot und gestalten über gezieltes Prompting, wie Informationen aufbereitet und Empfehlungen vermittelt werden.
So verbinden sie Nutzerperspektive, konkrete Anwendungsfälle und Umsetzung – und erhalten einen realistischen Einblick, wie KI heute im Produktkontext eingesetzt wird.

PwC Deutschland

Von der Theorie zur Praxis: Unternehmensbewertung im Deals Kontext

Im PwC Deals Workshop beim Symposium Oeconomicum Münster erhältst du einen realistischen Einblick in die Arbeit der Deals Beratung mit Fokus auf Valuation, Financial Modeling und Analytics. Gemeinsam mit Consultants aus der Praxis arbeitest du an einer konkreten Case Study und lernst, wie Unternehmen im M&A Umfeld tatsächlich bewertet werden.
Du analysierst ein Geschäftsmodell, identifizierst die zentralen Werttreiber und baust hands on ein DCF sowie ein Multiple Modell in Excel. Schritt für Schritt leitest du fundierte Wertbandbreiten ab und verstehst, wie aus Annahmen, Cashflows und Kapitalkosten ein Unternehmenswert entsteht. Zum Abschluss präsentierst du eure Ergebnisse im Team – genau so, wie es auch in echten Projekten bei PwC der Fall ist.

EY

Wirtschaftsprüfung – „Im Wesentlichen keine Beanstandungen

In diesem Workshop begleitet euch EY durch den gesamten Ablauf einer Wirtschaftsprüfung – von der ersten Planung bis zum finalen Prüfungsurteil. Ihr berechnet die Wesentlichkeit, führt eine Risikoanalyse durch und identifiziert potenzielle Prüfungsrisiken.
Anhand eines konkreten Zahlenbeispiels setzt ihr die Theorie direkt in die Praxis um und erlebt, wie Prüfungsprozesse in der Realität ablaufen. Ziel des Workshops ist es, euch einen praxisnahen Einblick in die Abläufe einer Jahresabschlussprüfung zu geben – mit dem Anspruch, sie mit dem Prüfungsvermerk „Im Wesentlichen keine Beanstandungen“ erfolgreich abzuschließen.

Deloitte

International Tax Structuring – praxisnah vom Erwerb bis zum Exit

Der Workshop soll praxisnahe Einblicke in das internationale Steuerrecht vermitteln und anhand konkreter Fallstudien zeigen, wie steuerliche Überlegungen unternehmerische Entscheidungen in internationalen Transaktionen prägen.
Zentrale Fragestellungen:
• Ist jede Leistungsbeziehung zwischen verbundenen Unternehmen steuerlich unproblematisch?
• Warum entscheidet die Struktur darüber, ob ein Exit stark belastet wird oder weitgehend steuerfrei bleibt?
• Wie wirken sich Veränderungen in der Eigentümerstruktur auf bestehende Verlustpositionen aus?
• Wie kann die Finanzierungsstruktur die steuerliche Belastung nach einem Unternehmenskauf beeinflussen?
• Welche Strukturansätze ermöglichen es, Geschäftsbereiche steuerlich effizient voneinander zu trennen?

zeb

Crack the Case

Business Cases sind die verbreitetste Form von Fallstudien in Vorstellungsgesprächen. Dabei besteht die Aufgabe darin, das Problem eines Unternehmens zu analysieren und zu bewerten. Doch wie geht man eine Business Cases richtig an? Und wie löst man sie schnell und effizient? Diese und weitere Fragen beantworten wir im Workshop „Crack the Case“.

Damit du Business Cases erfolgreich meistern kannst, stellen wir dir unterschiedliche Cases vor und geben dir Insider Tipps zur optimalen Vorbereitung auf Fallstudien. Du wirst in dem Seminar
• lernen, Business Cases in Vorstellungsgesprächen schneller und effizienter zu lösen,
• sich selber mit Business Cases auseinandersetzen und
• Werkzeuge anzuwenden, die wir dir an die Hand geben.

Der Workshop setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen, die praxisnah aufeinander aufbauen. Dazu gehören kurze Inputs mit hilfreichen Methoden und Prinzipien, interaktive Übungen sowie die Bearbeitung und Vorstellung eines Cases. Die einzelnen Bausteine greifen flexibel ineinander und ermöglichen dir, neues Wissen direkt auszuprobieren und zu vertiefen.

Oliver Wyman

Oliver Wyman Storytelling & Communication Skills Workshop

Wie könnt ihr eure Ideen so vermitteln, dass andere sie erinnern und euch bei der Umsetzung unterstützen wollen? Gemeinsam probieren wir aus, wie sich eine Story verändert, wenn ihr unsere Tipps zum Beispiel in Pitchsituationen anwendet. Egal, ob ihr eure Karriere vorantreiben, euer Netzwerk erweitern oder eure Präsentationsfähigkeiten auf ein neues Niveau heben möchtet: Dieser Workshop gibt euch die Werkzeuge – und das Selbstvertrauen dafür.

Just Experts

Beyond The Hype: How AI Is (Really) Changing Consulting

Künstliche Intelligenz gilt als Gamechanger in der Unternehmensberatung, aber was steckt wirklich dahinter?

In unserem interaktiven Workshop bekommst du ehrliche Einblicke in unseren Berufsalltag: Wir zeigen dir anhand konkreter Projekte, wie wir KI gemeinsam mit unseren Kunden einsetzen, welche Chancen und Herausforderungen uns dabei begegnen und wie KI unsere Arbeit wirklich
verändert. Gemeinsam entwickeln wir praxisnahe Szenarien, anhand derer deutlich wird, wie sich Unternehmensprozesse mit KI neu gestalten lassen und dadurch echter Mehrwert für Kunden entsteht. Dabei bekommst du wertvolle Anregungen und Tools an die Hand, die dir helfen, Zukunftstrends zu erkennen und ein besseres Verständnis für den Einsatz von KI in Unternehmen zu gewinnen.

Ausstattung: Die Teilnehmenden benötigen einen Laptop und müssen sich für die plugnpl.ai Demo registrieren. Den Link bekommen sie ein paar Tage vorher von uns per Mail.

Atruvia Inhouse Consulting

Banking der Zukunft

Beschreibung: Die Volks- und Raiffeisenbanken (VBRB) stehen vor tiefgreifenden Veränderungen: steigende Erwartungen an digitale Services, neue technologische Möglichkeiten – insbesondere durch Künstliche Intelligenz – und wachsender Wettbewerb durch Fintechs verändern den Bankensektor spürbar.
Gleichzeitig müssen die VBRB den Bedürfnissen sehr unterschiedlicher Kundengruppen gerecht werden: von digital geprägten Generationen mit hohen Ansprüchen an Einfachheit und Geschwindigkeit bis hin zu Kunden, die vor allem persönliche Beratung, Vertrauen und regionale Nähe schätzen.
Wie kann ein Banking der Zukunft aussehen, das beides vereint?
Atruvia als zentraler Digitalisierungspartner spielt dabei eine Schlüsselrolle. Im Case-Workshop entwickelt ihr ein Zielbild für Atruvia – und damit für die VBRB – um auch künftig relevant und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Reckitt

Marketing-Workshop für die Marke Sagrotan

(Du erfährst mehr darüber, wie Marken wachsen, und arbeitest an einer Marketing- und Aktivierungsstrategie zur Steigerung der Marktdurchdringung eines bestehenden Produkts.)
Dieser interaktive Workshop bietet den Teilnehmenden eine Einführung in die Markenwelt der Powerbrand Sagrotan. Die Studierenden erhalten Einblick in die Markenidentität und deren Bedeutung im aktuellen Marktumfeld. Im zweiten Teil des Workshops sind die Studierenden dazu aufgefordert, eine kreative Marketing- und Aktivierungsstrategie zu erarbeiten, um die Penetration eines bestehenden Produktes zu erhöhen. Dabei sollen praxisnahe Fähigkeiten im Bereich Marketing vermittelt und innovative Ansätze zur Produktvermarktung gefördert werden. Der Workshop zielt darauf ab, den Studierenden ein tiefes Verständnis für Markenstrategien zu vermitteln und ihre Fähigkeit zur Entwicklung effektiver Marketingkampagnen auszubauen.

McKinsey

Why Personal Experiences Matter in Our Daily Work

Why Personal Experiences Matter in Our Daily Work
Kurzbeschreibung: In unserem Workshop stehen die persönlichen Dimensionen Connection, Drive, Leadership und Growth im Fokus. Wir zeigen, wie Kommunikation, Teamarbeit und persönliche Wirkung den Unterschied machen – und wie persönliche Erfahrungen im Personal Experience Interview geschildert werden können.

Metro

Beyond Pallets & Cucumbers - Empowering Gastronomy with Digital Tools

What does digital transformation actually look like in a real business? Let’s find out.
In this workshop, you’ll get a behind-the-scenes look at how METRO and DISH Digital Solutions work with restaurants and small businesses across Europe. We’ll show you real tools (like digital payment and POS systems) and how they help business owners save time, increase sales, and stay competitive.

Then it’s your turn: you’ll work in teams on an actual business challenge - something a restaurant could really face. Your task is to come up with a smart, practical solution using digital tools. No prior knowledge needed, just a bit of creativity and interest in digital innovation, business transformation, technology, and the future of customer-focused industries.

At the end, you’ll pitch your solution and get feedback, while gaining insights into how companies create value for their customers and turn strategy into real impact.

Flaschenpost

Vom KPI-System zur Unternehmensplanung. Der flaschenpost Business Case

Du fragst dich wie ein Start-Up einen Business Case für Investoren vorbereitet? Worauf Investoren im Zeitverlauf achten? Wie man eine Unternehmensplanung aufbaut?
In diesem Workshop werden wir einen Blick auf die KPI-Systeme und den Business Case der flaschenpost werfen und werden selbst einen kleinen Case entwickeln.

Deka Investments

Disruptive Trends im Banking – gestalte die Bank von morgen!

Entdecke spannende Zukunftstrends im Banking! Dr. Katrin Lumma, Bereichsleitung Strategie & HR der DekaBank, gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen und lädt dich ein, mit neuen Ideen aktiv die Bank von morgen zu gestalten.

Einzelgespräche

Walking Interviews

Business Lunch

1

Goodie Bag

Vor dem SOM erhältst Du von uns eine Goodie Bag mit allen wichtigen Inhalten, die Du zum erfolgreichen Bestehen des Tages brauchst (z.B. Getränke und Snacks, Block, Stift, etc.).
2

Reden, Diskussionsrunden, Workshops

Am SOM-Tag erwarten Dich spannende Hauptvorträge sowie einer von sechs verschiedenen Themenkreisen, welchen Du beim Ticketkauf wählst. In Diskussionsrunden, Workshops und Vorträgen wird sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln nachgehakt.
3

Einzelgespräche & Walking Interviews

Einzelgespräche und Walking Interviews bieten ausgewählten Teilnehmer:innen die Möglichkeit, ein Unternehmen in persönlicher Atmosphäre kennenzulernen und so in Kontakt mit dem Unternehmen zu kommen. Die Unternehmen wählen Bewerber:innen im Vorhinein des SOM aus und bestimmen die konkrete Ausgestaltung und Dauer der einzelnen Gespräche. Durch den ersten Kontakt bietet sich bei Interesse oftmals die Möglichkeit für ein Praktikum oder sogar ein Festeinstieg beim Unternehmen nach dem Studium. Um eine professionelle Atmosphäre zu schaffen ist der Dresscode Business Casual.
4

Workshops

Workshops finden in einem ausgewählten Kreis mit im Vorhinein vom Unternehmen ausgewählten Teilnehmer:innen statt. In der Regel beschäftigen sich Workshops mit einem konkreten Thema mit Praxisbezug unter Anleitung von Mitarbeiter:innen vom jeweiligen Unternehmen. Teilnehmer:innen erarbeiten in Zusammenarbeit eine Lösung für ein Problem und können dadurch sowohl in Kontakt mit dem Unternehmen kommen als auch neue Kontakte für das eigene Studium knüpfen.
5

Unternehmensmesse

Die Unternehmensmesse ist für alle Teilnehmer:innen des SOM frei zugänglich im Zelt vor dem Schloss und in dem Foyer des Schlosses zu finden. Die Teilnehmer:innen können auf die Stände und Ansprechpartner:innen des Unternehmens zugehen und dadurch in lockerer Atmosphäre das Unternehmen kennenlernen.
6

Abendprogramm

Nach der Verabschiedung kannst Du im Zelt mit den anderen Teilnehmer:innen den Tag ausklingen lassen. Mit DJ und Kaltgetränken können alle Teilnehmer:innen networken und andere Student:innen und Teilnehmer:innen kennenlernen. Ab 21:30 Uhr geht es dann zu der Aftershow Party im Schaf.

Noch Fragen? Zu den FAQ

Oder schreib uns eine Mail an info@som-team.de

Symposium Oeconomicum 2026

Im Münsteraner Schloss

Das SOM 2026 findet im Münsteraner Schloss statt.

07. Mai 2026

Sei dabei, am 07. Mai 2026 ab 8:00 Uhr! Studierende des FB4 an der Uni Münster haben für diesen Tag keine Vorlesungen.